Wirtschaftliche und politische Bildung am Herbst-Forum 2017


Zeitablauf: Montag, 13. November 2017


10.00 - 12.00 Uhr

Theorie in der Praxis:
iHomeLab – Forschungszentrum für
Gebäudeintelligenz der Hochschule Luzern 

Thema:
Besser leben dank der Digitalisierung
iHomeLab, Technikumstrasse 21, 6048 Horw

Logo Hochschule Luzern

13.00 - 17.30 Uhr

Symposium, Plenumsveranstaltung mit Referentinnen und Referenten, Luzerner Saal, KKL Luzern



13.30 - 14.30 Uhr / 15.15 - 16.15 Uhr

Begegnungen mit Lernenden (zwei Durchführungen)

  • mit Clemens H. Cap, Sonderveranstaltung für Lernende, Themen:
    „Filterblase, Lügenpresse und alternative Fakten“ oder
    „Über die Bedeutung von Toleranz in einer globalen digitalen Welt“
  • mit Tobias Thonak, Accenture, Thema: 
    „Workforce of the future: Nichts läuft mehr ohne digitale Kompetenzen“
    Räumlichkeiten PH Luzern oder BBZB 

17.00 - 18.00 Uhr

Angebot für Lehrpersonen
In Kooperation mit mit Clemens H. Cap, Sonderveranstaltung für Lehrende, Thema:
„Über die Bedeutung von Toleranz in einer globalen digitalen Welt“

17.15 - 18.00 Uhr
Uhr Inputreferat Prof. Cap (PH Luzern) 

18.00 - 18.30 Uhr
Uhr Bedeutung und Umsetzung im Schulalltag (PH Luzern) 

18.45 - 20.45 Uhr
öffentliche Veranstaltung (KKL Luzern), PH Luzern und KKL Luzern, Luzerner Saal

In Kooperation mit

Logo PH


18.50 - 20.45 Uhr

Öffentliche Veranstaltung, Plenumsveranstaltung mit Referentinnen und Referenten, KKL Luzern


Die vier Sonderveranstaltungen im Detail:

Theorie in der Praxis: Besser leben dank Digitalisierung. Besichtigung iHomeLab – das Forschungszentrum für Gebäudeintelligenz der Hochschule Luzern für Technik & Architektur

Das iHomeLab-Team erforscht, wie dank intelligenten Gebäuden beispielsweise der Energieverbrauch gesenkt oder älteren Menschen ein längeres Leben in den eigenen vier Wänden ermöglicht werden kann. Die Resultate der Forschungsprojekte werden im iHomeLab präsentiert und auf verständliche Weise erklärt. 

Anknüpfungspunkte im Programm des Symposiums: 

Am Symposium werden die grossen Zusammenhänge und insbesondere die wirtschaftlichen Dimensionen der Digitalisierung in den Vordergrund gestellt. Die Besichtigung des iHomeLab trägt dazu bei, Digitalisierung als sehr konkretes und alltagsprägendes Phänomen zu verstehen. 

Hauptfragen:

  • Wie kann/wird die Digitalisierung künftig unser Leben und Wohnen beeinflussen? 
  • Welchen Möglichkeiten und welche Grenzen haben intelligente Gebäude? 
  • Welchen Mehrwert bietet ein intelligentes Gebäude? Welche Gefahren kann es bergen? 

Lernziele: 

  • Die Lernenden kennen die wichtigsten Eckdaten und Tätigkeiten des iHomeLab.
  •  Sie kennen einige Möglichkeiten und Grenzen von intelligenten Gebäuden. 
  •  Sie erleben den Mehrwert und kennen einige mögliche Gefahren eines intelligenten Gebäudes.

 

Begegnung: Fokus Wirtschaft: Workforce of the future: Nichts läuft mehr ohne digitale Kompetenzen, ACCENTURE

Tobias Thonak, Senior Manager. Lead Analytics Strategy ASG, Accenture

Anknüpfungspunkte im Programm des Symposiums: 
Immer mehr Prozesse in der Arbeitswelt werden automatisiert und digitalisiert. Dieser Wandel wird digitale Transformation genannt und in Teil 2 des Symposiums genauer beleuchtet. Dass Maschinen Menschen ersetzen ist jedoch nicht neu, aber die rasante Geschwindigkeit mit welcher sie es tun und die Art der Aufgaben, die sie heute übernehmen können hat sich stark gewandelt. Der Roboter im Restaurant mag das Servicepersonal ersetzen, aber nun werden Fachkräfte notwendig, die den Roboter programmieren können. 

Hauptfragen:

  • Was bedeutet es für den Arbeitsmarkt, wenn die Wirtschaft sich digital transformiert? 
  • Über welche Kompetenzen müssen die „Arbeitskräfte der Zukunft“ verfügen? 
  • Welches ist ein Beispiel für konkrete „digital skills“, die es zu erlernen gilt? 

Lernziele:

  • Die Lernenden verstehen, welche Transformation die Wirtschaft und Arbeitswelt untergeht. Sie kennen einige Details zu verschiedenen Branchen und Berufen. 
  • Sie verstehen, wie die digitale Transformation die Kompetenzanforderungen verändern. Sie stellen Überlegungen zu ihrem eigenen Kompetenzprofil an.
  • Sie lernen das Coding-Programm von Accenture kennen.

 

Begegnung: Fokus Politische Bildung: Alternative Fakten und Toleranz im Zeitalter der Digitalisierung

Clemens H. Cap, Professor für Informations- und Kommunikationsdienste IEF / Informatik, Universität Rostock DE, Titularprofessur an der Universität Zürich

Anknüpfungspunkte im Programm des Symposiums: 

Am Symposium werden verschiedene Einflusssphären der Digitalisierung beleuchtet (Sicherheit, Handel etc.). Prof. Cap geht an seinen Begegnungen auf zwei herausfordernde Aspekte der Digitalisierung ein: Wie kann es angesichts der big-bigger-biggest data gelingen, eine „richtige“ Information zu identifizieren ohne dabei die Auftretenshäufigkeit als ausschlaggebend zu gewichten? Und wie kann es im entpersonalisierten Raum der Nullen und Einsen gelingen, in dem bereits heute zu einem gewissen Punkt Algorithmen bestimmen, welche Informationen wir zu sehen bekommen, tolerant zu bleiben? 

Hauptfragen:

  • Was sind Filterblase, Lügenpresse und alternative Fakten? 
  • Welche Faktoren tragen zur Glaubwürdigkeit einer Information bei?
  • Welches ist der Zusammenhang zwischen Digitalisierung und Toleranz? 

Lernziele:

  • Die Lernenden verstehen die Begriffe Filterblase, Lügenpresse und alternative Fakten.
  • Die Lernenden wissen, welche Aspekte die Glaubwürdigkeit einer Information positiv oder negativ beeinflussen.
  • Die Lernenden verstehen ausgewählte Aspekte des Verhältnisses zwischen

 

NEU! Angebot für Lehrpersonen in Kooperation mit der PH Luzern
Toleranz im Zeitalter der Digitalisierung

Clemens H. Cap, Professor für Informations- und Kommunikationsdienste IEF / Informatik, Universität Rostock DE, Titularprofessur an der Universität Zürich und Dozierenden der PH Luzern 

Anknüpfungspunkte im Unterrichts- und Bildungsalltag: 

Unsere digitalen Lebenswelten werden homogener, denn Google und Co. bestimmen aufgrund unseres Verhaltens im Internet, was wir zu sehen bekommen. Der Algorithmus lässt keinen Zufall zu und verstärkt so bereits bestehende Tendenzen. Wird der Umgang mit Andersartigem da verlernt? Dabei muss das Gebot der Stunde in einer globalisierten Welt sein, Toleranz einzufordern. 

Im Anschluss an die Gastvorlesung von Prof. Cap zeigen Dozierende der PH Luzern auf, wie dies im Unterrichts- und Schulalltag der Sekundarstufe I und II umgesetzt werden kann. Es besteht die Gelegenheit für einen Austausch. Ab 18.45 Uhr erhalten Sie die Möglichkeit, an der öffentlichen Veranstaltung des Europa Forum Luzern zwei Referaten zur konkreten Bedeutung der Digitalisierung sowie einem Podiumsgespräch zu den Chancen und Gefahren der Digitalisierung zu folgen. 

Hauptfragen:

  • Welche Anforderungen stellen sich den Lehrpersonen durch die Digitalisierung? 
  • Wie verändern sich durch die Digitalisierung die Aufgabe und die Rolle der Lehrperson?
  • Wie kann Toleranz im Unterrichtsalltag gefördert werden? 

Änderungen bleiben vorbehalten.