Direktinvestitionen unter Druck

Direktinvestitionen unter Druck

19.06.2020/EFL

EY erwartet einen massiven Rückgang zu den Investitionsprojekten ausländischer Unternehmen in der Schweiz und Europa.

 

2019 war ein weiteres starkes Jahr für den Investitionsstandort Europa. Frankreich stieg zum Top-Investitionsstandort auf, gefolgt von Grossbritannien und Deutschland. Die Schweiz belegte mit 73 Investitionsprojekten Rang 17 im Europa-Ranking – knapp vor Österreich. Durch die Corona-Krise ist mit einem Rückgang der ausländischen Direktinvestitionen um bis zu 50 Prozent zu rechnen

 

Europa konnte sich im vergangenen Jahr als attraktiver Investitionsstandort behaupten und insgesamt 6‘412 Investitionsprojekte von ausländischen Unternehmen anziehen. Das ist ein Prozent mehr als 2018 und der zweithöchste je gemessene Wert. Im Ländervergleich belegte Frankreich dank eines Zuwachses von 17 Prozent erstmals den Platz 1 – vor Grossbritannien und Deutschland. Die Schweiz verzeichnete ein starkes Wachstum von 20 Prozent und belegt mit 73 Projekten Rang 17 im Europa-Ranking (2018: Rang 21). Dies zeigt die jüngste Erhebung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft EY zu den Investitionsprojekten ausländischer Unternehmen in der Schweiz und Europa.

 

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