April 2021
Ein Anlass des Förderkreis 92 I Schweizer UnternehmerInnen in China – ein Erfahrungsaustausch

29.04.2021
12:30 - 13:15 Uhr
Online
on invitation only

«Die Zeit von billigen Kopien aus China ist Geschichte. China steht heute für eine starke Innovationskraft. Wer bahnbrechende Innovationen entwickeln will, muss mit China zusammenarbeiten».

Diese Aussage stammt von Kurt Haerri, der seit vielen Jahren für Schindler in China tätig ist. Gabriela Jordan, Redaktorin Europa Forum Luzern, hat sich mit Kurt Haerri, Beat De Coi und Qing Dahinden-Zhou virtuell zu einem Vorgespräch getroffen, um die relevanten Schlüsselthemen herauszuschälen und um zu erfahren, wie man in China erfolgreich unternehmerisch tätig ist.

Rückblick

Ein Erfahrungsaustausch mit Schweizer UnternehmerInnen. Das sind die wichtigsten Erkenntnisse

/ Summary

CV’s der Gesprächsteilnehmer

Qing Dahinden-Zhou lebt seit 1995 in der Schweiz und arbeitet seit 1998 bei der UBS Schweiz. Von 2008 bis 2010 machten sie einen kurzen Karriere-Abstecher zu KPMG China. Inzwischen ist sie Business Managerin bei der UBS Corporate & Institutional Clients und verantwortlich für die Service Level Agreements. Qing Dahinden-Zhou ist ausserdem Mitglied des Vorstandes bei der Wirtschaftskammer Schweiz China, welche sich als Vermittlerin von nachhaltigen Geschäftsbeziehungen zwischen der Schweiz und der Volksrepublik China versteht. Darüber hinaus ist sie die Präsidentin des Vereins «Chinese Women in Switzerland».

 

Kurt Haerri lernte zunächst Automechaniker, wurde danach Ingenieur und arbeitete 34 Jahre lang für Schindler. Während zehn Jahren war er für das Unternehmen in China tätig, zuletzt als Leiter des Neuanlagengeschäfts. Heute ist er CEO der Maréchaux Holding AG, dem schweizweit tätigen Elektro-Gesamtdienstleister. Zudem sitzt er im Verwaltungsrat des Kabelmaschinenherstellers Komax und des Chemietransportunternehmens Bertschi. Von 2006 bis 2014 war Kurt Haerri Präsident der Wirtschaftskammer Schweiz-China. Bis heute ist er als Mitglied des Vorstandes tätig.

 

Beat De Coi ist Elektroingenieur und Gründer der zwei Firmen Espros Photonics AG (2006) und Cedes AG (1986). Mit seinen zwei Firmen war und ist er auch in China präsent. Die Cedes AG in Landquart entwickelt optische Sensoren für Aufzüge, automatische Türen und Tore und beschäftigt weltweit 400 Mitarbeitende. Die Espros Photonics AG erforscht eine neue Halbleitertechnologie und produziert in der Schweiz Millionen von Chips. De Coi wurde für seinen Unternehmergeist bereits zweifach ausgezeichnet. Er war zudem langjähriger Hochschulrat der Fachhochschule Graubünden HTW Chur und ist Mitglied der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften SATW.